SACHSEN-ANHALT-RUNDSPRUCH NR. 2/09 VOM 08.02.2009

Redaktion: Wolfhard, DL9ZWG


Bei W37 Auftakt der Themenabende 2009

Am dritten Donnerstag im Februar (19.02.) werden die Themenabende des Ortsverbandes Wolmirstedt fortgesetzt. Die erste Veranstaltung im neuen Jahr steht unter dem Motto: „Das warme Glühen der Röhre – Audion & Co“.

Geplante Themen für 2009 sind weiterhin: Störungen messen und finden – Schaltnetzteile; Logprogramme und Co. sowie alles über Amateurfunk-Diplome und digitale Betriebsarten. Änderungen sind möglich. In den Sachsen-Anhalt-Rundsprüchen wird auf das jeweils aktuelle Thema hingewiesen. Alle Themenabende beginnen um 19:00 Uhr. Treffpunkt ist das Herrenhaus auf der Schlossdomäne in Wolmirstedt.


Termin für Distriktstreffen bestätigt

Hubert hat den geplanten Termin für unser diesjähriges Amateurfunkdistrikttreffen bestätigt. Am 13.06. besteht dann wieder die Möglichkeit, in Garitz sich über interessante Themen des Amateurfunks zu informieren und mit Funkfreunden zu treffen. Beitragsangebote liegen bereits bei dem Organisator, Wolfhard, DL9ZWG, vor. Es werden von ihm noch zusätzliche Optionen geprüft und weitere Angebote sind auch noch herzlich willkommen.


Wahlen 2009

Aller Ortens wird vom Superwahljahr gesprochen. Bei uns auch. Dieses Jahr stehen neben den Wahlen zu den Ortsverbandsvorständen, zumindest in einigen OVn, auch wieder die Distriktsvorstandswahl an. Bis zum 08.03. können Wahlvorschläge an den Wahlleiter gerichtet werden.

Bereits schon lange ist bekannt, dass unsere bewährten Distriktsvorstandsmitglieder Wolfram und Hugo nicht noch einmal ins Rennen gehen wollen.

Jedes Mitglied unseres Distriktes kann auch für ein Vorstandsamt kandidieren. Wer in diesem Jahr die Funktion des Wahlleiters übernimmt, stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Man kann aber vermutlich davon ausgehen, dass wie auch bei den vergangenen Wahlen sich Günter, DM4KR, wieder zur Verfügung stellt. Zu beachten ist, dass auch die Einverständniserklärung des nominierten Kandidaten beim Wahlleiter vorliegen muss.


Schlussfolgerung aus einem Abstimmungsergebnis musste geändert werden

Ähnlich kontrovers wie die Fragen um eine eventuelle K-Lizenz wurde auch die Möglichkeit zur Schaffung von so genannten Übergangsortsvereinen diskutiert. Im Grunde geht es darum, ein Auffangbecken für Ortsverbände zu schaffen, die unfähig sind, einen eigenen Vorstand auf die Beine zu stellen. Da solche Vorschläge auch Veränderungen in der Satzung notwendig machen, ist eine ¾-Mehrheit notwendig, damit sie wirksam werden können.

So stimmte der Amateurrat ab: 63 Ja-Stimmen, 15 Neinstimmen, sieben Enthaltungen.

Der Versammlungsleiter gab dieses Ergebnis bekannt. Er erklärte, dass damit der Antrag abgelehnt sei. Einwände gegen diese Bewertung werden zu diesem Zeitpunkt von den Anwesenden nicht erhoben.

Am 18./19.12.2008 sind schriftliche Einwände gegen Wertung des Abstimmungsergebnisses eingegangen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Die rechtliche Überprüfung einschließlich der einschlägigen Literatur und Rechtsprechung und unter Hinzuziehung des juristischen Arbeitskreises des Amateurrats hat ergeben, dass laut Satzung nur die ¾-Mehrheit der gültigen abgegebenen Ja- und Neinstimmen für die Bewertung der Stimmenzahlen in Ansatz zu bringen sind. Das heißt, die Enthaltungen sind nicht mitzuzählen. Der Antrag ist damit, entgegen der Aussage anlässlich der Mitgliederversammlung, angenommen, heißt es im Protokoll der AR-Tagung.

Zu diesem Antrag und der aus ihm resultierenden Satzungsänderung, einschließlich der notwendigen Ergänzungen der anderen Vereinsordnungen, ist anzumerken, dass es sich um eine Kannbestimmung handelt. Ein Distriktsvorstand kann so ein Gebilde schaffen - muss es aber nicht.


Ende des Sachsen-Anhalt- RS 2/09 vom 08.02.2009

Archiv-Bearbeitung: DC7XJ

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